Häufig gestellte Fragen
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Unser Team antwortet innerhalb von 24 Stunden. Erhalten Sie eine kostenlose Beratung und ein individuelles Angebot für Ihr Ladenetz.
Bestellung & Preise
Unsere Standard-MOQ beträgt 500 Karten für recyceltes PVC und Biokarten. Holzkarten haben eine niedrigere MOQ von 250 Stück. Für individuelle OEM/ODM-Lösungen variiert die MOQ je nach Spezifikation. Kontaktieren Sie uns für ein maßgeschneidertes Angebot.
Senden Sie eine Angebotsanfrage über unser Kontaktformular mit Ihren Anforderungen: Kartentyp, Menge, Chipwahl, Branding-Bedarf und eventuelle Netzwerk-Integrationsdetails. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden mit einem detaillierten Angebot inklusive Preisstaffeln.
Ja. Die Preise sind mengenabhängig — größere Bestellungen erhalten bessere Stückpreise. Wir bieten auch Jahreslieferverträge für Ladenetzbetreiber mit regelmäßigem Kartenbedarf, die für planbare Budgetierung und bevorzugte Produktionsplanung sorgen.
Wir akzeptieren Banküberweisung (T/T), PayPal und Akkreditive für Großbestellungen. Standardkonditionen sind 30 % Anzahlung mit Restzahlung vor Versand. Für langjährige Partner bieten wir NET-30-Zahlungskonditionen.
Produkt & Technologie
Die meisten Ladeausweise arbeiten kontaktlos mit 13,56 MHz. Zur Auswahl stehen UID-basierte Ausweise, ältere Ausführungen mit Sektorspeicher, AES-authentifizierte Anwendungen und NFC-fähige Chipoptionen sowie ausgewählte 125-kHz- oder Dualfrequenz-Konstruktionen für definierte Altsysteme.
OCPP-Konformität allein sagt nichts über die Kartenkompatibilität aus. Die Karte kommuniziert nicht über OCPP: Das Lesegerät erfasst eine Kennung oder authentifiziert eine unterstützte Anwendung, anschließend sendet der Ladepunkt das Token an sein Backend. Deshalb prüfen wir Lesertechnik, Kennungsformat und Backendweg und testen fertige Muster an repräsentativen Stationen.
Gängige Optionen sind UID-basierte 13,56-MHz-Ausweise, ältere Ausführungen mit Sektorspeicher, AES-authentifizierte Mehrfachanwendungen und NFC-fähige Chipoptionen. Entscheidend sind Lesersupport, Kennungsformat, Speicherbedarf, Personalisierung und die Frage, ob das System eine geschützte Anwendung authentifiziert oder nur eine öffentliche UID liest.
Die Lebensdauer hängt von Kartenmaterial, Inlay, Druckverfahren, Beschichtung, Handhabung und Umgebung ab. Wir empfehlen eine passende Konstruktion und halten die vereinbarten mechanischen und funkbezogenen Prüfungen in der freigegebenen Musterspezifikation fest, statt für alle Kartentypen dieselbe Lebensdauer zu versprechen.
RFID und ISO 15118 Plug and Charge sind getrennte Autorisierungswege, die nebeneinander bestehen können. RFID identifiziert in der Regel ein Token oder Konto über den Stationsleser; Plug and Charge nutzt Zertifikate von Fahrzeug und Ladesystem. Die Unterstützung hängt von Station, Fahrzeug, Backend und Betreiberkonfiguration ab.
Technische Vertiefung
Ein AES-authentifizierter Ausweis ist sinnvoll, wenn kompatible Lesegeräte eine geschützte Anwendung authentifizieren und der Betreiber Schlüssel sicher erzeugt, diversifiziert, bereitstellt und verwahrt. Liest ein Ladegerät nur die öffentliche UID, bietet die Wahl eines Kryptochips allein keine kryptografische Kartenautorisierung.
13,56 MHz High Frequency (HF)-Karten entsprechen ISO 14443A/B und bieten schnellere Datenübertragung (bis zu 848 kbit/s), Verschlüsselungsfähigkeiten und Anti-Kollision zum Lesen mehrerer Karten. Dies ist der globale Standard für E-Ladestationen, Bezahlsysteme und moderne Zugangssteuerung. 125 kHz Low Frequency (LF)-Karten wie EM4100 und 125-kHz-Proximity sind schreibgeschützt, haben keine Verschlüsselung und langsamere Datenraten — sie werden in Altzugangssteuerungssystemen eingesetzt. Wir fertigen beide Frequenzen und können Dualfrequenz-Karten herstellen, die sowohl LF- als auch HF-Chips in einem einzigen Kartenkörper vereinen, für Abwärtskompatibilität.
Wenn eine Karte an das RFID-Lesegerät der Ladestation gehalten wird, extrahiert das Lesegerät die UID (Unique Identifier) der Karte oder liest Daten aus ihren gesicherten Speichersektoren. Die Station sendet eine Authorize.req-Nachricht über OCPP an das Central System, die den idTag (die UID der Karte) enthält. Das Central System gleicht den idTag mit seiner Datenbank ab und gibt eine Authorize.conf-Antwort mit dem Autorisierungsstatus zurück. Bei Genehmigung initiiert die Station den Ladevorgang. Bei 13,56-MHz-Credentials mit AES-Authentifizierung kann das Lesegerät eine gegenseitige Authentifizierung durchführen — sowohl Karte als auch Lesegerät weisen sich kryptografisch aus, bevor Daten ausgetauscht werden, was Kartenklonen und Replay-Angriffe verhindert.
Unsere Karten verwenden präzisionsgeätzte oder drahtgewickelte Kupferantennen, die auf die Betriebsfrequenz abgestimmt sind. Für 13,56 MHz-Karten besteht die Antenne aus 3–5 Windungen Kupferdraht oder geätzter Aluminiumspule, eingebettet zwischen den Laminierungsschichten der Karte und über einen Bonding-Prozess mit dem RFID-Chip verbunden. Das Antennendesign ist auf die ISO 14443-Kommunikationsreichweite von bis zu 10 cm optimiert. Für Holzkarten verwenden wir eine präzisionsgefräste Kavität im Holzsubstrat, um das Antennen- und Chipmodul einzubetten und eine konsistente Leseleistung durch das Naturmaterial sicherzustellen. Jede Karte wird einem RF-Test unterzogen, um Resonanzfrequenz und Lesereichweite gemäß Spezifikation zu verifizieren.
ISO/IEC 7810 beschreibt Kartenmaße und ISO/IEC 14443 die kontaktlose Kommunikation bei 13,56 MHz. OCPP verbindet den Ladepunkt mit seinem Managementsystem; OCPI und OICP unterstützen den Austausch zwischen Roaming-Systemen. Keines dieser Protokolle ist ein universelles Kompatibilitätszertifikat für die Karte. Deshalb wird die fertige Karte mit Leser, Kennungsformat und Backend-Ablauf geprüft.
Eine Dualfrequenzkarte enthält zwei getrennte Chip-Antennen-Systeme, meist für 125 kHz und 13,56 MHz. Sie kann eine festgelegte Mischung älterer und neuerer Lesegeräte unterstützen; die möglichen Kombinationen sind jedoch durch Antennengeometrie und Chipauswahl begrenzt. Fertige Muster müssen an repräsentativen Lesern geprüft werden — Dualfrequenz garantiert keine flächendeckende Kompatibilität.
Schutz vor kopierten oder missbrauchten Ausweisen ist eine Systemeigenschaft. AES-authentifizierte Anwendungen können gegenseitige Authentifizierung und diversifizierte Schlüssel unterstützen, wenn Leser, Schlüsselmanagement und Backend diese Funktionen korrekt einsetzen. Bei UID-only-Autorisierung müssen Überwachung, Sperrung, Limits und Betrugserkennung das Risiko begrenzen.
Standard-ISO 14443-Karten (standardmäßige 13,56-MHz-Credential-Technik, 13,56-MHz-Credential mit AES-Authentifizierung) haben eine konzipierte Lesereichweite von 1–10 cm, abhängig von der Antennenleistung des Lesegeräts und dem Antennendesign der Karte. Diese kurze Reichweite ist aus Sicherheitsgründen beabsichtigt — sie verhindert unbefugtes Auslesen aus der Entfernung. Die typische Tap-Distanz an E-Ladestationen beträgt 2–5 cm. ISO 15693-Karten bieten größere Reichweiten bis zu 1,5 Metern, sind aber im E-Laden weniger verbreitet. UHF RFID (860–960 MHz) kann 6–12 Meter erreichen — eingesetzt bei der Flottenfahrzeugidentifikation, bei der Windschutzscheiben-Tags automatisch gelesen werden, wenn Fahrzeuge in ein Ladedepot einfahren.
Während der Kartenpersonalisierung programmieren wir den RFID-Chip der Karte mithilfe sicherer Kodierstationen. Für ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik: Wir schreiben Sektorschlüssel (Key A/B) und speichern die Netzwerkkennung in vorgesehenen Speicherblöcken. Für 13,56-MHz-Credential mit AES-Authentifizierung: Wir erstellen eine Applikationsstruktur (AID), richten Zugriffsbedingungen mit AES-Schlüsseln ein und schreiben die Authentifizierungsdatendatei. Die UID der Karte kann direkt als idTag in OCPP verwendet werden, oder wir können eine benutzerdefinierte Kennung in den Benutzerspeicher des Chips schreiben. Für NFC-Karten (NFC-fähige Chipoption) können wir NDEF-Records mit URLs oder benutzerdefinierten Daten formatieren. Die gesamte Personalisierung erfolgt in einer sicheren Umgebung mit verschlüsselter Key Injection.
Unsere Fertigung folgt einem 4-stufigen Qualitätskontrollprozess. Stufe 1 — Eingangsprüfung: Alle Rohmaterialien (PVC-Folien, Chipmodule, Antennenspulen, Holzfurniere) werden gegen Spezifikationen geprüft. Stufe 2 — Prozessbegleitende Prüfung: Druckregistrierung, Laminierungshaftung, Chip-Einbettungsausrichtung und Antennenverbindungsintegrität werden in jedem Produktionsschritt verifiziert. Stufe 3 — Endprüfung: Jede Karte wird auf RF-Leistung (Resonanzfrequenz, Lesereichweite, Datenintegrität), visuelle Qualität (Druckausrichtung, Oberflächendefekte) und Maßgenauigkeit (ISO 7810-Konformität) getestet. Stufe 4 — AQL-Stichprobenprüfung: Statistische Qualitätsprüfung fertiger Chargen nach Acceptable Quality Level-Protokollen vor Verpackung und Versand.
Nachhaltigkeit
Der Recyclinganteil hängt von der freigegebenen Konstruktion ab. Angebot und Materialerklärung sollten Anteil, Herkunft und betroffene Kartenschichten benennen. Haltbarkeit und Leseleistung werden am fertigen Muster geprüft und nicht pauschal als identisch mit einer anderen Konstruktion vorausgesetzt.
Ja. Unsere Holz-RFID-Karten werden aus FSC-zertifiziertem Kirschholz oder Bambus gefertigt, was sicherstellt, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Jede Charge enthält FSC-Chain-of-Custody-Dokumentation für Ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Ja. Unsere PPH Bio-Karten werden aus erneuerbaren Holzfasern gefertigt und sind so konzipiert, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer unter Kompostierungsbedingungen natürlich abgebaut werden. Während ihrer Nutzungsdauer bleiben sie haltbar, feuchtigkeitsbeständig und voll funktionsfähig. Dies eliminiert den langfristigen Kunststoffabfall traditioneller PVC-Karten.
Die Umweltauswirkung hängt von der endgültigen Konstruktion, den Lieferantennachweisen, dem Transport und dem Auftragsumfang ab. Für recyceltes PVC, geeignetes FSC-Holz und biobasierte Optionen können relevante Material- und Beschaffungsnachweise bereitgestellt werden. Umweltclaims sind anhand der Unterlagen zum konkret angebotenen Produkt zu prüfen.
Individualisierung
Ja. Wir bieten Vollfarbdruck im Offset- und Digitalverfahren beidseitig auf PVC- und Biokarten. Optionen umfassen Netzwerklogos, individuelle Farbschemata, QR-Codes, Seriennummern und variablen Datendruck. Holzkarten unterstützen Lasergravur und einfarbigen Druck.
Ja. Wir bieten Chip-Programmierung und Kodierungsservices an, einschließlich UID-Zuweisung, Sektorkonfiguration, Applikationsdatenschreibung und NDEF-Formatierung für NFC-Karten. Wir können Karten nach den Spezifikationen Ihres Ladenetzes für Plug-and-Play-Bereitstellung programmieren.
Über Standard-CR80-Karten hinaus fertigen wir RFID-Schlüsselanhänger, Armbänder, Windschutzscheiben-Tags (für Flottenfahrzeuge) und Sonderformen. Alle Formfaktoren unterstützen die gleichen RFID-Chipoptionen und können mit Ihrer Netzwerkidentität versehen werden.
Ja. Wir können Kennungsdatei, Nummerierung und Bereitstellungsübergabe für die bestehenden technischen und kommerziellen Verbindungen festlegen. Betreiber oder Plattforminhaber aktivieren Token, Roaming-Routen und Autorisierungsregeln; die fertige Karte wird vor der Produktion bemustert.
Versand & Lieferzeiten
Standard recyceltes PVC und Biokarten: 2-3 Wochen ab Auftragsbestätigung. Holzkarten: 3-4 Wochen. RFID-Schlüsselanhänger: 3-5 Wochen. Individuelle OEM/ODM-Lösungen: 4-8 Wochen je nach Komplexität. Expressproduktion ist für dringende Bestellungen gegen Aufpreis verfügbar.
Ja. Wir versenden weltweit über DHL, FedEx und UPS mit vollständiger Sendungsverfolgung. Versandkosten werden nach Gewicht und Zielort berechnet. Wir kümmern uns um alle Exportdokumente und Zollerklärungen. Die meisten Lieferungen nach Europa und Nordamerika erfolgen innerhalb von 5-7 Werktagen.
Ja. Wir stellen Musterpakete für qualifizierte Ladenetzbetreiber und Flottenmanager bereit. Musterpakete enthalten Karten aus verschiedenen Materialien (recyceltes PVC, Holz, Bio) und Chiptypen, damit Sie die Kompatibilität mit Ihren Ladestationen und Backend-Systemen testen können.
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